Eine Ware oder Dienstleistung ist kostenlos, wenn sie ohne Entgelt angeboten wird. Um den unbedachten Verbrauch von bestimmten waren zu vermindern, wird trotzdem teilweise ein symbolischer Preis gefordert (vgl. Schutzgebühr). Es gibt Personen die dem Motto folgen:

was nichts kostet, ist auch nichts Wert.

Im Umfeld des Internet wird, in den Zeiten der Kommerzialisierung, oft von einer

Kostenloskultur gesprochen, da viele Dienstleistungen kostenlos angeboten werden. Versucht nun ein Anbieter eine Kommerzielle Dienstleistung einzuführen, so wenden sich die bisherigen Nutzer meist ab und verwenden eine kostenlose Alternative. Software, die kostenlos aus dem Internet herunter geladen werden kann, nennt man je nach rechtlichem Hintergrund Freeware, Public Domain, freie Software oder Shareware. Synonyme für kostenlos sind u.a. umsonst und gratis.

Kostenloskultur

Unter dem Begriff Kostenloskultur versteht man das in unserer Gesellschaft weit verbreitete Phänomen, kostenlos angebotene dinge als selbstverständlich hinzunehmen. Oft wird der Begriff auch mit dem Begriff Gratismentalität gleichgesetzt.
Besonders häufig tritt der Begriff im Zusammenhang mit dem Internet auf.
Viele Internetbenutzer gehen davon aus, dass alle möglichen Informationen und dienste (Routenplanung, E-Mail, Wörterbücher usw.) im Internet kostenlos abrufbar sein müssen.
Das entstehen der Kostenloskultur hat mehrere gründe. zum einen dachten die Anbieter sie könnten alle gebotenen Inhalte durch Werbung refinanzieren,
was sich als Trugschluss erwies. Daraufhin erwarteten die Kunden auch von anderen
Anbietern kostenfreie Dienste. Eine weitere Hemmschwelle stellt das bezahlen im Internet dar.
Der Aufwand für eine Information im Micropayment Bereich zu bezahlen ist vielen Nutzern zu hoch oder zu umständlich, im Vergleich zum nutzen des Produktes.

Ein Beispiel:
Aufgrund von geringeren Werbeeinahmen in den letzten Jahren und dem streben nach Profit, verlangen Online Redaktionen (z.B. Spiegel Online) für einige Artikel Geld.
Dieses Angebot wird von den Nutzern zum teil angenommen. aufgrund der Nutzung solcher Dienste, sehen und ersehnen einige Wirtschaftsvertreter den Trend zum Ende der Kostenloskultur. Auch im deutschsprachigen Raum wird dafür öfters der populistische Begriff  the end of  free verwendet. Zu den Diensten die mittlerweile nur noch kostenpflichtig angeboten werden, gehört zum Beispiel das früher kostenlose verschicken von sms aus dem Internet. Weitere Erscheinungsformen der Kostenloskultur außerhalb des Internets sind Gratiszeitungen und Privatsender , welche sich durch Werbung refinanzieren.




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